E-Commerce Guide 2022

Der Aufbau eines erfolgreichen E-Commerce Unternehmens
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Erfolgreich im E-Commerce

Bei erfolgreichen E-Commerce Unternehmen denken wir alle sofort an Firmen wie Amazon, Zalando, About You oder Flaschenpost. Sie alle erwirtschaften Umsätze in 3- bis 5-stelliger Millionenhöhe und sind dadurch ein Vorbild für viele Unternehmer:innen. Doch wie haben sie es geschafft? Wir liefern dir Inspirationen, Denkanstöße und tiefgreifendes Wissen zum Aufbau eines erfolgreichen E-Commerce Unternehmens.

Warum Brand Building so wichtig ist

Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen dem Aufbau eines E-Commerce Stores und einer E-Commerce Brand. Mit einem Onlineshop kannst du als Unternehmer:in mit dem richtigen Produkt sehr schnelles Geld verdienen. Eine Marke braucht es dafür nicht. Die wird erst wichtig, wenn dein Ziel langfristiger und nachhaltiger Erfolg ist. Eine Brand meint dabei weit mehr als nur deinen Markennamen, dein Logo oder dein Produkt - das alles ist dein Branding. Die Brand selbst ist etwas, das in den Köpfen der Menschen existiert. Sie verkörpert Werte und eine Vision, an die Menschen glauben. Die Brand hebt dein Business ab von den Konkurrenten und macht es einzigartig.

In diesem Blogartikel erwartet dich ein Deep Dive in den Aufbau einer Great Brand.

So viel aber vorab - Ziel beim Brand Building ist der Aufbau einer langfristigen und einprägsamen Beziehung zwischen deiner Brand und deinen Kund:innen. Wichtig dafür sind die 4 Vs:

  • Vision: Was will deine Brand erreichen? Welche Probleme löst dein Produkt?
  • Values: Welche Werte verkörpern den Kern deiner Unternehmenskultur?
  • Voice: Was ist die Persönlichkeit deiner Brand? Wie kommuniziert deine Brand?
  • Visuals: Wie sieht das optische Branding aus? (Corporate Design aus Logo, Farben, Typo etc.)
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Wege zur Skalierung deines E-Commerce Unternehmens

Hast du die wesentlichen Schritte des Brand Buildings durchlaufen geht es natürlich darum, dein E-Commerce Business zum Wachsen zu bringen.

Erfahre in unserem Podcast von DTC-Experte Moritz Blees, was DTC-Brands erfolgreich macht.

Als Online Business nutzt du hierfür vor allem Performance Marketing. Performance Marketing wird an Leistungskennzahlen, sogenannten Key Performance Indicators (KPI) ausgerichtet. Ziel ist es, eine messbare Reaktion oder Transaktion bei Nutzer:innen auszulösen, also zum Beispiel einen Klick auf eine Website oder einen Produktkauf. Performance Marketing ist also datengetriebenes Marketing und bietet durch das detaillierte Tracking von Werbemaßnahmen große Vorteile für das Testing und die Optimierung. Allerdings nur, wenn die Daten auch richtig getracked, verstanden und genutzt werden. In dieser Episode unseres Digital Commerce Talk Podcasts sprechen die Datenexperten Maximilian Rast und Benjamin Uhlmann über hilfreiche Data Tools und den richtigen Umgang mit Daten im E-Commerce.

Hier erfährst du alle Grundlagen zum Performance Marketing.

Welche Performance Marketing Channels eignen sich zur Skalierung deines Business in 2022?

Für viele E-Commerce Businesses waren vor allem Facebook Ads bisher einer der wichtigsten E-Commerce Channels. Hier konnte kostengünstig exakt die Zielgruppe targetiert und mit zahlreichen Anzeigenformaten bespielt werden. Das detaillierte Tracking ermöglichte eine exakte Messung der Käufe, die durch einzelne Anzeigen generiert wurden. Diese Zeiten sind leider vorbei. Seit dem iOS 14.5 Update in 2021 kämpfen Marketer:innen mit Datenlücken und fehlerhaften Modellierungen. Performance Marketing auf Facebook & Co. wird immer schwieriger. Wir müssen uns von granularen Messungen verabschieden und stärker die Unternehmensprofitabilität als großes Ganzes betrachten - KPIs wie der Customer Lifetime Value oder die Marketing Efficiency Ratio werden in 2022 immer wichtiger, um Budgets weiterhin profitabel einzusetzen und maximal zu skalieren.

Trotz aller Herausforderungen ist Performance Marketing auch weiterhin the way to go für Online Businesses und Meta bleibt für viele dabei die wichtigste Werbeplattform. Im Unterschied zu neueren Plattformen greift Meta für sein Targeting auf einen sehr großen Datenpool aus den vergangenen Jahren vor dem Privacy Update zurück. Es sollte daher in deinen Marketingmaßnahmen auch weiterhin nicht fehlen. Darüber hinaus solltest du dich in Zukunft allerdings breiter aufstellen: Wir empfehlen unseren Kunden eine holistische Multi-Channel-Strategie:

  • Facebook & Instagram Ads: Meta ist durch seinen großen Datenpool weiterhin der Kanal mit dem besten Targeting. Die gestiegenen Werbekosten solltest du durch native UGC Ads ausgleichen.
  • TikTok Ads: TikTok ist die Zukunft. Noch kannst du als First Mover von günstigen Werbekosten und geringer Konkurrenz profitieren.
  • Google Ads: Eignet sich vor allem für den Lower Funnel und greift Nutzer:innen mit konkretem Kaufinteresse ab.
  • Pinterest Ads: Dieser Channel wird stark unterschätzt: Auch hier kannst du als First Mover profitieren und gerade für Produkte mit weiblicher Zielgruppe einen hohen ROAS erzielen.
  • E-Mail Marketing: Binde einerseits deine Kund:innen langfristig an deine Marke und steigere andererseits deine Profitabilität an Marketingtagen wie dem Black Friday durch ein strategisches Zusammenspiel aus E-Mail Marketing und Social Ads.
  • WhatsApp Marketing: Auch dieser Kanal wird bisher unterschätzt - es können hier extrem hohe Open Rates und Click Rates erreicht werden.

Sieh dir unbedingt unseren TikTok Ads Guide und unseren Facebook Ads Guide an.

#9 - yfood Chief of Growth Lars Smidt - Wachstum über 100 Millionen Euro Jahresumsatz ermöglichen
#8 - Nicholas Hänny (NIKIN) - bootstrapped auf 13 Millionen Jahresumsatz
#7 - Christain Kroeber - Wie man ein E-Learning Geschäftsmodell skaliert
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Welche Herausforderungen beschäftigen E-Commerce Businesses in 2022?

Seit 2020 kämpfen E-Commerce Business mit vielen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg, Inflation, steigende Zinsen oder die China-Krise.

Sieh dir hier unsere ausführliche Einschätzung zur E-Commerce Krise an.

Was sind jetzt Lösungsansätze?

  • Statt steigende Kosten direkt an Kunden weiterzugeben empfehlen wir, zu versuchen den AOV zu erhöhen, um den steigenden CAC, Logistik- und Einkaufskosten entgegenzuwirken.
  • Transparente und ehrliche Kommunikation mit Kunden - Wenn es schwer ist oder werden sollte, nutzt eure Bestandskund:innen, kommuniziert wie ihr denkt und fühlt und in welcher Gefühlslage ihr seid - Baut auf Solidarität und verkauft über Emotionen.
  • Setzt verstärkt auf CRM-Work - Versucht aus euren Bestandskunden besonders günstig Sales zu generieren und nutzt dafür nicht nur Email-Marketing sondern alle Kanäle auf denen ihr mit Kund:innen kommuniziert.
  • Setzt weiterhin auf Performance Marketing als direct-response Absatzkanal, auch wenn es teurer geworden ist. - Paid Advertising ist unter dem Strich nach wie vor für dein Online Geschäft einer der effektivsten und skalierbarsten Awareness und auch Conversion-Kanäle. Wenn du noch nicht auf TikTok bist, solltest du es jetzt machen.
  • Evergreen Tipp: Pusht euer UGC-Game - Weiterhin wird eine hohe Creative-Quantität und vor allem nativer Content einer der wesentlichsten Faktoren für euer Performance Marketing sein. UGC ist in der Produktion sehr günstig, wenn du es richtig machst.
  • Baue keine neuen langfristen Kostenblöcke auf - Ist jede Langzeit-Investition jetzt notwendig? Kontrolliere deine Bank und überlege, welche Kosten du hast, die aber gar nicht zu Umsatz oder Value führen. Oft gibt es viele kleine Kostenpunkte, die man nicht mehr auf dem Schirm hatte, als es einem noch „egal“ war. Aber: Kapazitäten, die zurückgefahren werden, brauchst du mittelfristig wieder - deshalb würden wir an deiner Stelle, keine Panik-Reduktionen oder -Streichungen vornehmen.

Erfahre hier, wie du deinen AOV steigern kannst, um profitabler zu werden.

Hoffnungsmacher für den aktuellen Zeitpunkt:

  • Von den größten Commerce-Herausforderungen können sich möglicherweise bis zum Ende des Jahres zwei Große lösen: Dass die Lieferkettenprobleme sich lösen und Energiekosten sinken ist nicht unwahrscheinlich im Hinblick darauf, dass China nicht bis zum Ende des Jahres im Lockdown bleiben wird und dass der Ukraine-Konfilkt sich zum Ende des Jahres lösen kann.
  • Kein „Vergleiche-Ziehen“ mit Vorjahres Werten - Wachstumskurven normalisieren sich jetzt. Es wird mehr geprüft, welche Geschäftsmodelle nachhaltig funktionieren oder nicht. Bei steigender Inflation und steigenden Preisen haben Leute weniger Geld zum Ausgeben. Gemäß dem „Consumer confidence index“ (Sind Sie zuversichtlich auf ihre finanzielle Situation in der Zukunft?“) sank der Wert von -8 auf -12 Punkte. Nur weil Umsätze sinken, heißt es nicht, dass dein Modell nicht aufgehen kann.
  • Auch wenn VC Money schwerer zu bekommen wird: Starke VCs werden auch weiter in starke Unternehmen investieren. Es passiert ab jetzt nur wieder auf realistischeren Erwartungen und Bewertungen.

Erhalte hier einen Überblick zu positiven Einflussfaktoren für den E-Commerce.

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Wir zeigen dir in einer 30-minütigen kostenlosen Beratung deine Möglichkeiten in Sachen Social Ads, SEA, Ad Creative, UGC & E-Commerce-Strategie auf!

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