3 Tipps für die cookieless Future

3 Tipps für die cookieless Future
Celine Christmann
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Die Cookieless Future steht vor der Tür. Nach der DSGVO sind alle Websitenbetreiber dazu verpflichtet, Nutzer vollumfänglich über die Nutzung von Cookies zu informieren und Einwilligungen einzuholen. Im Rahmen von Googles Privacy Sandbox-Strategie soll die Unterstützung 2023 sogar komplett eingestellt werden. 

Ende Mai war unser Co-Founder Maximilian Wolf zu Gast bei dem W&V Trendhunter Podcast. Thema der Folge war eine Zukunft ohne Third Party Daten und was dies für Unternehmen bedeutet. Im Podcast fragte Moderatorin Stephanie Gruber Maximilian unter anderem, welche Tipps er für Unternehmen hat, die sich auf eine cookieless Future vorbereiten und weiterhin effizientes Marketing zu machen. Seine Antwort: Unternehmen müssen sich auf drei Säulen stützen:

1. Ehrliche Kommunikation und entsprechendes Verhalten 

Gerade der Generation Z wird es immer wichtiger, einem Unternehmen vertrauen zu können. Dazu gehört aber nicht nur der vertrauensvolle Umgang mit den eigenen Daten. Auch die kommunizierten Werte eines Unternehmens sind eine Vertrauensgrundlage. Das Übereinstimmen der Werte mit den eigenen spielt dabei eine Rolle, genauso aber auch, dass die kommunizierten Werte authentisch gelebt werden. 

Verhalten, welches nicht den Unternehmenswerten entspricht, kommt in dieser Generation immer öfter und schneller ans Licht und schlägt in der Regel große Wellen. Verlorenes Vertrauen kann dann in den wenigsten Fällen nochmals hergestellt werden. Ein gutes Beispiel dafür liefert der Fall um Fynn Kliemann.

2. Holt euch einen Datenschutzexperten mit ins Boot

Durch die Regelungen der DSGVO können Verstöße im Bereich Datenschutz zu hohen Bußgeldern führen. Diese wirklich komplexen rechtlichen Themen besprichst du besser weitläufig mit entsprechenden Datenschutzexperten, um kein Risiko einzugehen. The Devil is in the Details.  

3. Datenkompetenz erhöhen und Data Warehouse aufbauen

In der cookieless Future wird man unausweichlich weniger Daten zur Verfügung haben. Daher sollte man die noch vorhanden Daten bestmöglich nutzen. Baue dazu ein Data Warehouse auf, wo alle Daten zusammengeführt, bereinigt & modelliert und somit nutzbar gemacht werden. Nur so kannst du trotz Data Loss weiterhin wertvolle Learnings und Insights aus den Daten ziehen.

Um Daten auf diese Art nutzbar zu machen, bedarf es auf jeden Fall auch Datenkompetenz im Team. Entweder entwickelt man diese durch Schulungen oder holt sich einen dezidierten Data Analyst dafür ins Boot. 

Wir haben ebenfalls einen Data Analyst eingestellt, der mit Y42 unser eigenes Data Warehouse gebaut hat und das Thema Daten auch weiterhin bei uns vorantreibt. 

Ein weiteres Beispiel für die implementation von Systemen ist RAQN bei Henkel. Henkel hat sich im vergangenen Sommer mit Adobe zusammengetan und eine digitale Infrastruktur erarbeitet, die es auf Grundlagen von Datenanalysen messbares Performance-Marketing ermöglicht, Markteinführungszeiten verringert und es erst richtig eröffnet, einen Fokus auf die individuellen Präferenzen von Konsument:innen zu legen. 

Setze also auf diese 3 Säulen, um für die cookieless Future gewappnet zu sein und auch ohne Third Party Data effizientes Marketing zu machen!

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Quellen:

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